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Wieso "Maske tragen im geschlossenen Raum" für mich sinnig ist:​

Frankfurter Allgemeine


Sars-CoV-2 in Aerosolen : Was wissen wir über die Ansteckung in Räumen?


Von Joachim Müller-Jung

-Aktualisiert am 29.09.2020-18:24


Eine internationale Gruppe von Aerosolforschern und Ingenieuren, teilweise selbst in der Covid-19-Forschung aktiv, hat sich zusammengefunden und in einem bemerkenswerten Papier, das online in sehr vielen unterschiedlichen Sprachen verfügbar ist, die drängendsten Fragen zur Coronavirus-Übertragung aufgegriffen.


...Aerosole sind am stärksten in der Nähe desjenigen konzentriert, der ohne Maske laut spricht oder singt.  Es ist nach dem Dafürhalten der Aerosolexperten „sehr unwahrscheinlich“, dass es zu einer Infektion kommt, wenn Sie hier oder da einen Hauch von Atem ausatmen. Die Zeit, die Sie in unmittelbarer Nähe oder in einem gemeinsamen Raum mit einer infizierten Person verbringen, wirkt sich darauf aus, wie viel Virus man tatsächlich einatmet, was das Infektionsrisiko bestimmt. In dem Papier heißt es: „Soweit wir wissen, gibt es keine eindeutige Zeitspanne, aber sie scheint in der Größenordnung von Minuten zu liegen.“ Die von vielen Gesundheitsbehörden genannten 15 Minuten Gespräch, die zu einer Infektion führen können, halten die Wissenschaftler jedenfalls für mehr oder weniger willkürlich gewählt.

Spielen Temperatur und Feuchtigkeit im Raum eine Rolle?


Grundsätzlich ja. Die Viren mögen es eher kalt und trocken. Sie überleben bei höheren Temperaturen weniger gut. Höhere Temperaturen verringern aber auch die relative Luftfeuchtigkeit, und niedrige Luftfeuchtigkeit führt zu einem erhöhten Überleben des Virus. Trockenere Luft erleichtert also die Übertragung, weil die virenbeladenen Aerosole Feuchtigkeit abgeben und deshalb länger im Raum schweben und sich aufkonzentrieren können.

Wie wichtig ist die Belüftung?

Sehr wichtig. Belüftung heißt: Innenluft mit Außenluft zu verdünnen. Ein Ventilator, der die Luft im Raum bewegt, „mischt“, ist aber keine Belüftung. Die Belüftung ist nützlich, da potentiell virusbeladene Luft in Innenräumen durch virusfreie Luft von außen verdünnt wird. Alle Superspreader-Ereignisse waren in schlecht belüfteten Räumen aufgetreten, ob in Bars, Hallen, Flugzeugkabinen oder Zügen. Dagegen wurden bisher keine gravierenden Übertragungen in japanischen Zügen festgestellt, in denen wenig geredet wird und die gut gelüftet sind.


Funktionieren Masken auch in Innenräumen, um die Aerosolausbreitung zu bremsen?


Ja definitiv. Natürlich hängt die Schutzwirkung vom Material und von der Passgenauigkeit ab, aber grundsätzlich sind Masken für die Aerosolforscher drinnen wichtig, wenn die Abstände nicht einhaltbar sind und man sich länger gemeinsam im Raum aufhält. Sie unterdrücken im Idealfall die Ausbreitung von Aerosolen und bieten dank physikalischer Wirkungen den Maskenträgern selbst auch einen „nur geringfügig geringeren“ Schutz. Der Grad der Schutzwirkung hängt auch davon ab, wie viel Stoff verwendet wird. Wenn zwei oder mehr Gewebeschichten verwendet werden, kann sich der Gesamtwirkungsgrad der relevanten Aerosole auf 90 Prozent oder mehr erhöhen.

Mit einigen Missverständnissen über Masken wird auch aufgeräumt:


„Masken funktionieren nicht, weil das Virus viel kleiner ist als die Poren der Maske.“ Erstens wird nicht angenommen, dass das Virus in der Luft „nackt“ ist. Dies ist ein Missverständnis. Masken sind nur Filter, die wir tragen. Filter können Aerosole erfassen, die viel kleiner als die Porengröße sind.


“Masken funktionieren nicht.“ Zu sagen, dass Masken nicht funktionieren, um einen Teil der Aerosole (die entweder eingeatmet oder ausgeatmet werden) zu entfernen, widerspricht der Grundphysik. Es ist, als würde man sagen, wenn man einen Mantel anzieht, fühlt man sich nicht wärmer. Wenn man einen Mantel anzieht, wird der Wärmefluss vom Körper teilweise behindert. Auf die gleiche Weise behindert eine Maske den Partikelfluss, indem sie viele von ihnen einfängt. Es gibt keine andere Möglichkeit. Die tatsächliche Effizienz hängt natürlich davon ab, wie gut das Maskenmaterial als Filter ist und wie gut die Maske passt.


"Masken schützen nur vor ballistischen Tröpfchen, nicht vor Aerosolen." Auch dies ist ein weiteres Missverständnis. Masken bieten immer einen teilweisen Schutz gegen ausgeatmete und inhalierte Aerosole, wobei der Schutz von der Qualität des Maskenmaterials, der Passform (keine Lücken zwischen Maske und Gesicht) und der Größe der Aerosole abhängt (siehe oben).





Wichtig zum Waschen der Masken:

Da die Sars-CoV-2 Viren mit Mantel sind, gehen diese Viren kaputt wenn sie in Kontakt mit Seife kommen, egal welche Wassertemperatur!

MASKE (und HÄNDE)

MIT

Seife waschen.